Dienstag, 1. Juni 2010

Gregor Gysi deckt den eigentlichen Grund des Afghanistan-Krieges auf



Tia, da hat der gute Herr Gysi mal wieder voll ins Schwarze getroffen, als er in einem Interview zu Horst Köhlers Rücktritt den wahren Grund des Krieges in Afghanistan offenbart.


Denn wer wirklich glaubt, wir führen diesen Krieg in Afghanistan um Frieden und Demokratie zu bringen, der scheint wirklich ziemlich naiv und blauäugig zu sein.


Auch der angebliche Kampf gegen den Terrorismus ist nur eine weitere (gut inszenierte) Lüge um den Krieg in Afghanistan zu rechtfertigen.


Wer jetzt behauptet von wegen "in Afghanistan gibt es kein Öl", dem kann ich diesen Link hier empfehlen:

http://www.energieverbraucher.de/de/Umwelt-Politik/Frieden-und-Energie/Krieg-in-Afghanistan__812/

Da heißt es unter anderem:



"Es gibt zwar kein Öl in Afghanistan. Aber das Land hält die Schlüssel zu den Reichtümern Zentralasiens in den Händen. Die Öl- und Gasvorkommen rund um das Kaspische Meer sind die zweitgrößten nach denen im persischen Golf. Sie spielen für Weltenergieversorgung der kommenden zwei Jahrzehnte eine wachsende Rolle: Die zehn Mrd. Tonnen gesicherten Reserven in der kaspischen Region stellen gut zehn Prozent der weltweiten Ölvorräte (Persischer Golf: 85 Mrd. Tonnen, Nordsee: 2,5 Mrd. Tonnen). Man hält es für möglich, dass noch dreimal mehr Reserven in der Region lagern. Bei Erdgas verfügt allein Turkmenistan mit 15 Biollionen Kubikmeter über zehn Prozent der Weltreserven. In Chinas islamischer Provinz Xinjing lagern weitere elf Milliarden Tonnen Erdöl.

Die USA als weltgrößter Energieverbraucher sowie China und Indien stehen im Wettstreit um die Nutzung dieses Reichtums. Alle diese Staaten sind Atommächte. Alle Industriestaaten suchen angesichts zunehmender Instabilität in Saudi-Arabien, sowie politischer Probleme im Irak und Iran ernsthaft nach alternativen Lieferanten von Erdöl und Erdgas, so Paul Sampson, Herausgeber der Londoner Ölbusiness-Zeitschrift "Nefte Compass".
Der ehemalige Verteidigungsminister Caspar Weinberger sagte folgerichtig, dass die Ölfelder Zentralasiens zum vitalen Interesse der Vereinigten Staaten gehören. Auch deshalb wird die "National Energy Policy Task Force" der USA von Vizepräsident Dick Cheney geleitet. Der Völkerrechtler Boyle vermutet in Spiegel Online, dass sich die US-Regierung schon vor dem 11. September für einen Krieg gegen Afghanistan entschieden hatte. Die Erschließung neuer Erdöl- und Erdgasvorkommen in den Ländern Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan mit Pipelines durch Russland, den Iran, Türkei, Georgien und auch durch Afghanistan stehen im Mittelpunkt des Interesses. Bisher liefen alle Pipelines nach Norden und verschafften den neuen unabhängigen Staaten Russlands ein Monopol."

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